02.03.2012

Klassikerausfahrt Büttgen





Die Damen und Herren von der Klassikerausfahrt luden am 29.01.12 zum freien Training auf der Indoorbahn in die Weltmetropole Büttgen-Kaarst.

Da mussten wir natürlich hin, ich, ein noch Bahnunerfahrener und C., der sich bereits auf der Bahn die Sporen verdient hat, fuhren mit dem gesharten Car Sonntags frühmorgens (es war ca. 11 Uhr, nur mein Kater, bedingt durch die vorabendiche Geburtstagsfeier eines Freundes, behauptete es sei noch ziemlich früh) auf die A57 Richtung Kaarst. Eine knappe Stunde Fahrt später, im Gepäck zwei Bahnräder, davon ein schöner Verfolgerrahmen, der erstmalig gefahren werden sollte, kamen wir an der Bahnhalle an.

R. aus Berlin, der zur Zeit in NRW lebt, war schon dort und hatte bereits sein Rad und sein Equipment rein gebracht und wirkte im Gegensatz zu mir recht routiniert.

Um es auf den Punkt zu bringen, ich war extrem nervös. Klar, fahre ich bereits seit längerem fixed, aber auf der Bahn, die in den Kurven fluffige 45° Steigung aufweisen kann, das ist doch was anderes. Egal, da musste ich durch, daher Helm auf, ab aufs geliehene Bahnrad, die Sneakers in die Schlaufen gestopft und dann ging es auf die Bahn. Die ersten Runden natürlich erst unten, bis ich mich dann in die erste Kurve getraut habe.

Erstaunlicher Weise war nur die erste Kurve etwas seltsam, irgendwie war mein Winkel etwas zu steil, so dass ich dann doch schnell wieder runter war, doch dann... Eine Runde nach der nächsten, immer der blauen oder der roten Linie hinterher. Die anfängliche Scheu war vergessen. Gelegentlich gab es Tipps von einem leicht angegrauten Herren von der Insel, der das scheinbar schon häufiger gemacht hat und sich nicht scheute, sein Wissen an diverse Newbies weiter zu geben, gerne auch mal fluchender Weise.

Was soll ich sagen? Der Ausflug und vor allem die Ausfahrt waren perfekt. Gas geben, Windschatten nutzen, brennende Schenkel ignorieren, einfach weiter, den nächsten vermeintlichen Konkurrenten anfixieren und zusehen, dass man ihn mit Tempo überholt und das immer wieder. Ich will das nochmal.

Vielen Dank an dieser Stelle für die Organisation.


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